Generell können wir sagen, dass es ruhig war. An beiden Tagen konnten wir insgesamt fünf ALG-II-Empfänger, die zum Monatswechsel kein Geld auf ihren Konten hatten zu sofortigen Barauszahlungen verhelfen. Hierbei erhielten sie alle die kompletten Leistungen einschließlich der Kosten der Unterkunft.
Warum die Hilfebedürftigen ihre Gelder nicht bekamen, konnte oder wollte man uns nicht sagen. Wie üblich, hatten sich die Jobcentermitarbeiter/innen für diesen „Fehler“ auch nicht entschuldigt. Aber das kennen wir ja. Da ist der Thron dann doch so hoch, um sich dafür herabzulassen.
Allerdings waren die Sprechstunden an den folgenden Dienstagen stärker frequentiert. Hier gab es dann die „üblichen Probleme“, wie Probleme bei die Kosten der Unterkunft, Falschberechnungen bei Einkommen, abgelehnte Anträge usw. usw.
Der nachfolgende Flyer wurde an den Zahltagen von uns verteilt.
Eines konnten wir allerdings zu unserem Bedauern feststellen. Die Resignation der ALG-II-Empfänger hat leider zugenommen. Bei etlichen Leistungsbeziehern die uns angesprochen hatten, konnten wir merken, dass das Loch, in dem sie versunken sind, leider größer geworden ist.
Daher hier noch einmal an alle ALG-II-Empfänger der Aufruf:

Wehrt Euch!!! Ihr habt auch Rechte!!! Ihr dürft auch fordern!!! Wir helfen bei der
Durchsetzung Eurer Rechte!!! Wer kämpft kann verlieren!!!!!

Hans-Jürgen Reglitzki

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