Die sozialfaschistische Firma Jobcenter Zwickau, unter der Leitung von Michaela Ungethüm, betreibt Imagepflege. Im Amtsblatt des Landkreises Zwickau für den Oktober 2016 (Seite 9) ist ein Beitrag erschienen, ja, wie soll man sagen, der nur noch als Verhöhnung der Erwerbslosen von den handelnden Personen zu werten ist.

Im Bild ist Michaela Ungethüm zu sehen, wie sie vor ihrer Firma lächelnd einen runden Aufkleber an die Eingangstür pappt. Kinderhilfspunkt kann man darauf lesen und die Überschrift dieses Artikels lautet „Wir sind zur Stelle, wenn Hilfe benötigt wird“. Ein Zeichen für Zivilcourage will die Frau im Landkreis Zwickau setzen. Da das Bild von Miriam Sobe stammt, der Pressesprecherin der Arbeitsagentur Zwickau, gehe ich mal davon aus, dass der Text auch aus demselben Hause stammt, also selbstinszenierte Imagepflege ist.

Für Otto Normalbürger im Zwickauer Land klingt es natürlich gut, wenn sich das Jobcenter um Steppkes kümmert, die sich verlaufen haben, sich bedroht fühlen, oder nicht mehr weiterwissen. „Hier bist du sicher. Hier wird dir geholfen.“, so jedenfalls der hauseigene Text.

Zitat: „Mit dem ‚Hilfepunkt‘ wollen wir Kindern und auch deren Eltern signalisieren, dass wir zur Stelle sind, wenn Hilfe benötigt wird“, erklärt Ungethüm, für die zweifelsohne feststeht, dass sich „Kinder und auch Jugendliche darauf verlassen können müssen, in Konfliktsituationen schnell und unproblematisch Hilfe zu bekommen“.

Da hätte ich dann doch mal eine Frage Frau Ungethüm.
Was ist denn dann mit den Kindern, deren alleinerziehenden Müttern die Leistungen teilweise oder sogar ganz gestrichen werden? Das sind in der Mehrzahl Kleinkinder oder sogar Babys!
Was ist mit den Kindern, wo einem getrenntlebenden Partner das Kinderzimmer nicht genehmigt wird, oder Anträge unverhältnismäßig in die Länge gezogen werden?

Singnalisieren sie dort auch den Eltern, dass sie zur Stelle sind? Mitnichten, dort wird eiskalt Sozialfaschismus betrieben.

Dieser Artikel ist einfach nur abgrundtief zynisch und offenbart ganz deutlich ein Merkmal eines Psychopathen. Ein Psychopath erkennt selbst nicht was er da tut, geschweige denn kommt er ins Nachdenken.

Eines aber ist gewiss, sollte sich der Wind drehen, dass kann überraschender Weise einmal ganz schnell gehen, werden wir dafür Sorge tragen, dass Personen mit einer Menschenverachtenden Einstellung, keinen Schaden mehr anrichten können.

Im Übrigen hat sich vor ein paar Wochen wieder einmal gezeigt, dass die Mitarbeiter in der sozialfaschistischen Behörde wissen, dass sie gegen das Gesetz verstoßen. Beim Infomaterial verteilen, wurden wir um Hilfe gebeten.

Ein Betroffener hatte kein Geld mehr, da eine Sanktion das monatliche Hungergeld geschmälert hatte. Die Sanktion wurde ausgesprochen, wegen Meldeversäumnis, obwohl der Betroffene angegeben hatte, dass er eine Zwangsvorladung nie erhalten hat.

Dies wollte er nun klären und zum Überleben Bares mitnehmen. Dreist, wie die Mitarbeiter nun einmal sind, gab die Person am Schalter nur einen Termin Tage später heraus. Der Betroffene brauchte aber das Geld sofort und deshalb holte er mich zur Unterstützung mit an den Schalter. Die Person am Schalter stellte sich ziemlich stur. Ich forderte sie mehrmals und eindringlich auf, dass die Angelegenheit sofort geklärt werden müsse. Da dies etwas lauter geschah, gesellte sich Herr Guck, oder war es doch Herr Horch, na jedenfalls war es ein treuer Systemling der Firma Argus Security, zu uns. Letztendlich gab es dann die sofortige Bearbeitung und wir bekamen ein Ticket in die Leistungsabteilung.

Es schien so, als ob man ganz genau Bescheid wusste in dem Fall, denn es kam sofort Herr Pongo, der die Sanktion ausgesprochen hatte und verschwand in der Leistungsabteilung. Kurz darauf kam die Sachbearbeiterin und teilte mit, dass Herr Pongo die Sanktion zurückgenommen hat und der Betroffene nun den fehlenden Betrag in Bar mitnehmen kann.

Das zeigt eindrücklich, dass Herr Pongo ganz genau Bescheid weiß, dass das Jobcenter rein rechtlich in der Nachweispflicht steht, den Zugang ihrer verschickten Zwangsvorladungen auch zu beweisen. Wird dann trotzdem sanktioniert, ist das reine Willkür von Herrn Pongo.

Das System ist längst aus dem Ruder gelaufen und es stellt sich die Frage, warum lassen wir uns das gefallen? Warum lassen wir Sozialfaschisten und Personen mit einer gestörten Psyche schalten und walten?

Es ist vielleicht etwas provokant, aber die Schuldigen sind nicht diese Sozialfaschisten und psychisch gestörten Personen, die Schuldigen sind die, die brav in diese Anstalt des öffentlichen Unrechts gehen, sich duckmäuserisch bei jedem noch so absurden „Arbeitsangebot“ bewerben, sich jeden noch so kindischen Lehrgang antun und hinterher behaupten, es wäre gar nicht so schlecht gewesen. Allenfalls schreibt man noch einen Widerspruch und rennt vor ein Sozialgericht und meint ganz stolz, ich lasse mir nichts gefallen.

Das System funktioniert nur mit der Bereitschaft der Opfer, wenn sie sich auch in die Opferrolle begeben. Das Sozialgericht dient dabei als eine Art Überdruckventil, damit der Kessel nicht explodiert, denn davor haben die Sozialfaschisten wirklich Angst.

Und jetzt bin ich noch einmal provokant. Keine Angst liebe Sozialfaschisten, es wird keinen Aufstand geben. Ihr könnt sicher bis zum Schluss eure Art, mit euren Mitmenschen asozial umzugehen, ausleben. Die Opfer spielen ihre Rolle perfekt und Rückgrat haben sie nie gehabt, oder man hat es ihnen perfekt und nachhaltig gebrochen. Wenn es definitiv nichts mehr gibt, was man ihnen wegnehmen kann, dann werden sie munter und mit Gewalt versuchen, das Rad zurückzudrehen. Dazu kann man nur sagen, das System kann Gewalt besser und effektiver.

 

A. Pianski